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Hier listen wir ihnen die aktuellen Informationen der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft auf

  • Sicherung der Schutzfunktionen durch nachhaltige Waldbewirtschaftung im Hochgebirge – LWF Wissen 82

    LWF-Nachrichten Jan 21, 2019 | 06:39

    Hochwasserschutz fängt im Bergwald an. Intakte Humusvorräte speichern große Wassermengen bei Starkregenereignissen. Aufgrund der dominierenden Flächenanteile im Hochgebirge tragen die Bayerischen Staatsforsten eine große Verantwortung für die nachhaltige Pflege der Humusvorräte und damit für die Schutzfähigkeit der Bergwälder. Dies gilt umso mehr, als durch die Klimaerwärmung der Humusabbau beschleunigt wird. Humusakkumulation findet dort statt, wo Laub, Nadeln und Totholz langsam verrotten können, ohne dass zu viel Sonne den Boden erwärmt. Ausreichende Vorausverjüngung soll vermeiden, dass es nach Kalamitäten zu Kahlflächen und zu einem sofort einsetzenden starken Humusschwund kommt. Dazu sind die Schalenwildbestände so zu regulieren, dass sich auch die verbissempfindliche Tanne großflächig in ausreichender Zahl verjüngen kann. Gleichzeitig muss der Holzvorrat auf etwa 300 bis 400 Efm/ha begrenzt werden, damit immer ausreichend Licht und Wärme für die Entwicklung der Verjüngung zur Verfügung steht. Grundlage für eine zielführende Jagd und Holznutzung ist die gesellschaftliche Akzeptanz dafür. Dies gilt auch für eine ausreichende Erschließung, ohne die weder Jagd noch Vorratsbegrenzung möglich sind. Intakte klimatolerante und stabile Bergmischwälder mit ausreichend hohen Tannenanteilen sichern die Schutz-, Nutz- und Erholungsfunktionen am besten. Die Erfüllung der Schutzfunktionen hängt direkt vom Humus und indirekt von den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ab!

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  • Waldpädagogik und BNE – LWF aktuell 119

    LWF-Nachrichten Jan 16, 2019 | 13:36

    Nach Ablauf der UN-Bildungsdekade (2005–2014) hat die UNESCO für den Zeitraum von 2015 bis 2019 ein Weltaktionsprogramm »Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)« ausgerufen. Es orientiert sich an den sogenannten »17 Sustainable Development Goals (SDG’s)«, die von den Vereinten Nationen (UN) ausgerufen wurden und am 1. Januar 2016 mit einer Laufzeit von 15 Jahren (bis 2030) in Kraft traten.

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  • Wildbachverbauung und Schutzwald in Tirol – eine verschworene Gemeinschaft – LWF Wissen 82

    LWF-Nachrichten Jan 14, 2019 | 08:55

    Die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Wildbach- und Lawinenverbauung des Bundes (WLV) und dem Landesforstdienst Tirol macht sich auf vielen Ebenen bemerkbar. Nicht nur in der Planung von Maßnahmen zum Schutz vor Naturgefahren und deren Umsetzung in der Natur macht sich diese bezahlt, sondern auch in einer effizienten Verwaltungsabwicklung. Zwei Leuchtturmprojekte stellen diese gute und effiziente Zusammenarbeit dar: Die Wildbachbetreuung Tirol hat sich innerhalb von zehn Jahren als wesentlicher Baustein der Naturgefahrenprävention im Bereich von Wildbächen etabliert. Die Rollenverteilung ist allen Beteiligten klar und hat sich in der praktischen Abwicklung sehr bewährt. Die Aufgabenverteilung auf mehrere Institutionen von Bund, Land und Gemeinden ist durch eine einheitliche WEB-Applikation, die den Arbeitsablauf regelt, sehr unkompliziert. Als weiteres Leuchtturmprojekt und praktisches Beispiel der guten Zusammenarbeit zwischen der WLV und dem Landesforstdienst Tirol wird das Flächenwirtschaftliche Projekt »Absamer Vorberg« vorgestellt. Ausgelöst durch einen der größten Waldbrände in Tirol – in der Gemeinde Absam – wurde ein gemeinsames Projekt ausgearbeitet und die Maßnahmen ineinander übergreifend umgesetzt.

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  • 10 Jahre Bergwaldoffensive – LWF Wissen 82

    LWF-Nachrichten Jan 11, 2019 | 07:34

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  • Die Heilkraft des Waldes – LWF aktuell 119

    LWF-Nachrichten Jan 9, 2019 | 17:37

    Geschichten über die Heilkraft des Waldes verbreiten sich momentan rasant in Deutschland. Es tauchen immer mehr Artikel und Bücher, Anleitungen und Angebote zu »Waldbaden« oder »Shinrin Yoku« sowie Ausbildungsprogramme zum Waldtherapeuten auf. Doch gibt es auch wissenschaftliche Studien, die die medizinische Wirkung des Waldes belegen können?

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  • Vom Einzugsgebietsplan zur einzelnen Waldpflegemaßnahme – LWF Wissen 82

    LWF-Nachrichten Jan 7, 2019 | 09:29

    Alpine Einzugsgebiete erfüllen vielfältige ökonomische, ökologische und soziale Funktionen. Sie dienen dem Hochwasserrückhalt, der Grundwassersicherung, dem Naturschutz, der Naherholung, aber auch der Bereitstellung von Siedlungsraum und Produktionsflächen. An Einzugsgebiete in den Alpen werden deshalb verschiedenste und zum Teil konkurrierende Nutzungsansprüche gestellt. Ein Instrument für eine nachhaltige Nutzung der Einzugsgebiete und für einen nachhaltigen Hochwasserschutz ist das Einzugsgebietsmanagement. Beim Projekt Obere Ahr sind die Fachgebiete Hochwasserschutz, Raumplanung, Wasser- und Energiewirtschaft, Ökologie und Kommunikation Hauptbestandteile der interdisziplinären Zusammenarbeit. Es werden Maßnahmenvorschläge zur Prävention hydrogeologischer Risiken, zur Verbesserung der Hochwassersicherheit und zur Erreichung eines guten Gewässerzustandes im Sinne der EU-Wasserrahmenrichtlinie erarbeitet und so konzipiert, dass sie technisch machbar, ökonomisch sinnvoll, ökologisch tragfähig und sozial akzeptabel sind.

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  • Edelkastanienhonig – ein besonderer Sortenhonig – LWF Wissen 81

    LWF-Nachrichten Jan 4, 2019 | 06:56

    Die Edelkastanie [i](Castanea sativa)[/i] bietet für blütenbesuchende Insekten sehr viel Nektar und Pollen. Die Pflanze ist einhäusig, die männlichen Blüten befinden sich an 15 bis 20 cm langen ährenartigen Blütenständen, die weiblichen Blüten befinden sich an deren Basis. Die männlichen Blüten liefern sowohl Pollen als auch Nektar, wobei sich die Nektarien auf dem Blütengrund befinden.

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  • Kleinod zwischen Sand und Granit – LWF aktuell 119

    LWF-Nachrichten Dec 27, 2018 | 09:15

    Das 1978 ausgewiesene Naturwaldreservat (NWR) hat nach seiner Erweiterung 1998 heute eine Größe von 69 ha und liegt zwischen 617 und 685 m ü. NN. Das NWR Gitschger ist Bestandteil des Naturschutzgebietes »Großer Teichelberg« und des FFH-Gebietes »Basaltkuppen der Nördlichen Oberpfalz«. Nördlich angrenzend an das Reservat liegt ein Basaltsteinbruch. Nach aktuellem Stand endet der Basaltabbau zum Jahresende. Das NWR Gitschger stellt eines der 26 Schwerpunktreservate in Bayern dar und repräsentiert die Wälder auf Basaltstandorten. Regelmäßig werden hier im zehnjährigen Turnus die Entwicklung von Waldbeständen, Bodenvegetation, Kleinlebewesen und Vögeln dokumentiert.

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  • Stätten und Facetten einer Kastanienkultur in Deutschland – LWF Wissen 81

    LWF-Nachrichten Dec 21, 2018 | 07:28

    Die Edelkastanie ist insbesondere in den Weinbauregionen im Südwesten Deutschlands ein landschaftsprägender Charakterbaum. Als archäophytisches Gehölz hat sie auch in Deutschland, am Rande ihrer nördlichen Verbreitung, eine spezifische Kastanienkultur hervorgebracht, die sich in der Literatur, der Kunst (Fresken, Schnitzereien, Wandteppiche, Gemälde ...), der Sprache, dem Brauchtum, der Heilkunde, im Rechts- und Wirtschaftswesen sowie anhand zahlreicher kartografischer Belege und Archivalien anschaulich belegen lässt. Ihre obstbauliche Bewirtschaftung in Kastaniengärten wird noch heute in den »Keschdegärde« (Kastaniengärten) in Dannenfels und an der Haardt (Pfalz) lebendig, wo sie unter anderem im historischen »Kammertbau« (Reberziehung) enge Wechselwirkungen mit dem Weinbau einging. Neben ihrer waldbaulich differenzierten Bewirtschaftung im Nieder- und Hochwald wurde sie auch gartenkünstlerisch als Solitär, Baumgruppe, Allee, Kastanienhain oder Châtaigneraie in historischen Landschaftsgärten als Sinnbild / Thema südlicher, »heiterer« Landschaften verwendet, was beispielhaft an einigen Stätten der Kastanienkultur aufgezeigt wird.

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  • Allgemeine Informationen zum Bewerbungsverfahren (FAQs)

    LWF-Nachrichten Dec 20, 2018 | 09:20

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